Khlongs und Hinterhöfe, eine Radtour durch Bangkok


Von Ngapali Beach in Myanmar, über Yangon, hat uns unsere Weltreise Mitte Januar 2020 nach Bangkok geführt. Eine Freundin (hallo Kerstin 🙂 ) hatte uns vor einiger Zeit von dieser Radtour durch das authentische Bangkok erzählt und dieses Erlebnis schmackhaft gemacht. Bereits einige Monate im voraus habe ich die Kombination aus Fahrrad- und Bootstour bei Co van Kessel gebucht, dem holländischen Pionier für Fahrradtouren in der thailändischen Metropole.
Die Tour mit ca. 14 Teilnehmern ging rund 6 Stunden. Unterwegs gingen wir samt Fahrrad auf eine Fähre über den Chao Phraya und im Wechsel auf Longtailboote auf die Khlongs, einem ausgedehnten Netzt von Kanälen westlich des Flusses.


Unterkunft

Chatrium Riverside

Chatrium Riverside Hotel, Bangkok (2 Übernachtungen)

Das Hotel war eine absolute Spitzenauswahl.
Es liegt direkt am Chao Phraya Fluss und bietet einen eigenen kostenlosen Fähr-Shuttle zum Sathorn Pier in Bangkoks Innenstadt.
Wir hatten eine sehr schöne Suite im 32. Stockwerk und das für weniger als 100€ pro Nacht.
Im Chatrium Riverside gibt es ein tolles China Restaurant im 36. Stockwerk mit atemberaubendem Ausblick auf Bangkok und ein hervorragendes Restaurant mit internationaler Küche direkt am Flussufer.


Die Fahrradtour

Der Veranstalter Co van Kessel hat sein Büro im Stadtzentrum ca. 2 Kilometer vom Hotel entfernt. Dort war auch der Ausgangspunkt unserer Tour. Wir sind am frühen Vormittag mit dem Taxi dorthin gefahren und nach einem kurzen Kennenlernen der Mitradler ging es auch schon los. Als Pfadfinder und Lotse durch die verwinkelten Gassen hatten wir zwei ausgesprochen nette junge Thailänderinnen, die auch hervorragend englisch gesprochen haben, so dass die Kommunikation auch über Smalltalk hinaus, völlig problemlos verlief.


Unsere erste Aufgabe Bestand darin, uns mit dem Fahrrad vom Stadtzentrum in Richtung Chinatown durchzuschlagen, was etwa einen Kilometer Luftlinie entfernt liegt.
Ab dort ging es durch ein Gewirr von kleinen Seitengassen vorbei an geschäftigen Hinterhöfen, versteckten Märkten und kleinen Läden.


Von Chinatown aus war unser nächstes Ziel die Fährstation Rachawongse. Nachdem wir unserer Räder auf die Fähre verladen haben setzten wir über den Chao Phraya Fluss zum Stadtteil Khlong San.

Mit der Fähre über den Chao Phraya

Auf der anderen Flussseite wurde die Szenerie nun etwas beschaulicher und es war nicht mehr so wuselig. Wir waren in der Vorstadt angekommen, genau zum richtigen Zeitpunkt um eine kurze Kaffeepause einzulegen, bevor uns unser Weg dann am Flussufer entlang zum Tempel Wat Kanlayanamit weiterführte.

Der Tempel ist bei Touristen eher unbekannt und liegt nur wenige hundert Meter entfernt vom weltberühmten Wat Arun, der eher dazu angetan ist, die Aufmerksamkeit der Massen auf sich zu ziehen. Unser Tempel kommt eher unprätentiös daher und der goldene Buddha hat zumeist nicht über allzu viele Besucher zu wachen.


Nach einer kurzen Stippvisite beim goldenen Buddha haben wir uns wieder auf den Drahtesel geschwungen und sind weiter zu einem versteckten kleinen Gartenrestaurant, wo bereits das Mittagessen auf uns wartete. Auf dem Speiseplan stand Nudelsuppe, Reis, Hähnchencurry und Gemüse. Ein eisgekühltes Bier durfte natürlich auf keinen Fall fehlen.
Gut gekräftigt und mit neuem Tatendrang setzen wir unsere Tour fort. Nach einer kurzen Wegstrecke erreichen wir den Khlong Bangkok Yai und wechseln mitsamt unserer Räder auf ein traditionelles Longtailboot, das uns über die Kanäle in die Vorstadt beförderte.


Im einem westlichen Außenbezirk von Bangkok, in Bang Wa, haben wir das Boot verlassen. und sind wieder auf den Drahtesel umgesattelt. Hier sind wir, nur wenige Kilometer vom Zentrum der Metropole entfernt, durch eine ländliche Gegend geradelt, die dominiert wird von kräftig grünen Reisfeldern, Urwald und Gärten.


Für den Rückweg sind wir wieder auf das Longtailboot gewechselt, welches uns durch ein weiteres Gewirr von Kanälen wieder zum Chao Phraya Fluss gebracht hat. Zum krönenden Abschluss der abwechslungsreichen Tour ging es gemächlich über den Fluss zurück zum Ausgangspunkt. Dabei konnten wir noch einmal die Panoramen der Großstadt aus einer neuen Perspektive beobachten.




Insgesamt war das ein sehr schöner Tag, der uns ganz besondere Einblicke in das wahre Bangkok gewährt hat. Wir waren die Ganze Zeit in netter Gesellschaft und unsere beiden Guides haben viel dazu beigetragen unser Bild vom Alltag in der Metropole zu erweitern. In wenigen Monaten werden wir wieder für ein paar Tage hier sein und freuen uns schon auf neue Eindrücke und Erlebnisse in dieser einzigartigen Stadt.

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